First Light

Es ist zum Mäusemelken. Da warte ich auf einen sternenklaren Abend ohne Wolken, und wenn es endlich soweit ist haben wir einen Tag vor Vollmond. Zu allem Überfluss stehen die aktuell hellsten Asteroiden auch noch in der Nähe des Mondes: Vesta, Amphitrite, Nausikaa. Ceres steht mir für Beobachtungen zu tief am Horizont. Na toll.

Egal, ich wollte ja eh klein anfangen. Also versuche ich mein Glück trotz aller Widrigkeiten mit Vesta. Ich knipse einfach mal ein Bild und schaue dann ob was zu erkennen ist. Und das kam dabei heraus:

2,0 Sekunden Belichtung, Blende f/4,5 bei 35 mm Brennweite, ISO 1600 und das Ganze in der Stadt mit 99,5% Beleuchtungsgrad des Mondes:

Asteroid Vesta

Asteroid Vesta

Wenn man genau hinschaut, so kann man sogar ein paar Sterne erkennen, obwohl der Mond nur wenige Grad weiter links am Himmel steht. Ich versuche also mein Glück in der Bildbearbeitung des Rohbildes. Die Orientierung am Himmel klappt schon ganz gut und mit ein paar Änderungen an den Einstellungen für die Bildparameter springt einem Vesta sofort ins Auge. Ich habe mal versucht es so gut wie möglich darzustellen:

Asteroid Vesta

Asteroid Vesta

Mir ist es nicht so wichtig dass die Bilder auch optisch ansprechend werden, aber es ist natürlich schöner wenn der Himmel schwarz erscheint, Vollmond hin oder her. Mit minimalem Aufwand habe ich also mein erstes Ziel erreicht, den ersten Asteroiden habe ich abgelichtet! Und die Beobachtungsbedingungen können eigentlich nur besser werden.

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